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Cover

Verliere mich. Nicht

Autor: Laura Kneidl

Sprecher:
Leonie Landa
Verlag:
LYX Verlag
Reihe:
Band 2/5
Format:
Audio
Spieldauer:
13 Std. und 2 Min
Erschienen:
2018
4 min Lesezeit 16 Aufrufe
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Bei dieser Ausgabe handelt es sich um ein selbst gekauftes Buch.
Klappentext anzeigen
Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren ...

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Mit „Verliere mich. Nicht.“ geht die Geschichte von Sage und Luca weiter und für mich hat dieser zweite Band genau das geschafft, was ich mir nach dem ersten Teil gewünscht habe. Schon nach „Berühre mich. Nicht.“ war für mich klar, dass ich unbedingt wissen will, wie es mit den beiden weitergeht. Gerade weil ihre Geschichte nicht nur von der Liebesgeschichte lebt, sondern auch von all dem, was beide innerlich mit sich herumtragen, war ich auf die Fortsetzung wirklich gespannt. 

Ich mag es bei Reihen immer sehr, wenn ein zweiter Band nicht einfach nur „noch mehr davon“ liefert, sondern die Geschichte wirklich weiterträgt. Genau das ist hier für mich passiert. Ich habe den zweiten Band genauso geliebt wie den ersten, weil mich Sage und Luca auch hier wieder komplett emotional abgeholt haben. Es ist eine Fortsetzung, die sich für mich nicht wie ein Anhängsel anfühlt, sondern wie ein wichtiger Teil dieser Geschichte.

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Inhalt & Stimmung

Sage war mit Luca so glücklich wie nie zuvor. Er hat ihr gezeigt, wie sich Vertrauen, Nähe und Liebe überhaupt anfühlen können. Doch dann holt ihre Vergangenheit sie wieder ein und zerstört genau dieses Glück. Sage versucht zwar, ohne Luca weiterzumachen, aber wirklich loslassen kann sie ihn nicht. Als Luca plötzlich wieder vor ihrer Tür steht und sie bittet, zurückzukommen, steht sofort diese große Frage im Raum: Können die beiden überhaupt noch einmal zueinanderfinden, wenn so viel zwischen ihnen steht? Genau darum geht es in diesem zweiten Band, der die Geschichte von Sage und Luca direkt weiterführt.

Was mir an dieser Geschichte so gut gefällt, ist die emotionale Intensität. Während der erste Band für mich sehr stark vom Kennenlernen und vorsichtigen Annähern lebt, geht es hier noch mehr darum, was passiert, wenn Vertrauen Risse bekommt. Dadurch ist die Stimmung an vielen Stellen spürbar schmerzhafter und intensiver. Genau das mochte ich aber sehr, weil sich die Geschichte dadurch nicht künstlich leicht anfühlt. Sie nimmt die Gefühle ihrer Figuren ernst und genau das hat mich wieder komplett mitgenommen.

Für mich lebt „Verliere mich. Nicht.“ ganz stark von diesem Wechsel aus Hoffnung, Schmerz, Sehnsucht und Unsicherheit. Es gibt viele ruhige Momente, aber gerade die haben für mich unglaublich gut funktioniert. Ich hatte nie das Gefühl, dass hier unnötig Drama aufgebaut wird, nur damit etwas passiert. Stattdessen wirkt vieles emotional nachvollziehbar. Und genau das ist für mich der Punkt, an dem mich solche Geschichten wirklich packen.

Charaktere & Stil

Für mich stehen auch in diesem Band wieder ganz klar die Charaktere im Mittelpunkt. Sage und Luca tragen die Geschichte komplett, und genau deshalb funktioniert sie für mich auch so gut. Ich habe beide wirklich wieder sehr gern begleitet. Gerade Sage mochte ich, weil sie nicht einfach nur verletzlich geschrieben ist, sondern weil man spürt, wie viel in ihr arbeitet. Ihre Vergangenheit ist nicht einfach etwas, das einmal erwähnt wird und dann keine Rolle mehr spielt. Sie ist da, sie beeinflusst sie, und genau dadurch wirkt Sage für mich greifbar.

Auch Luca hat mir wieder richtig gut gefallen. Ich mag an ihm, dass er nicht nur als romantischer Gegenpart funktioniert, sondern dass auch bei ihm spürbar ist, dass mehr dahintersteckt. Zwischen den beiden ist etwas, das für mich nicht aufgesetzt wirkt. Gerade bei einer Geschichte über zweite Chancen ist das für mich unglaublich wichtig, weil ich diese Verbindung fühlen muss. Und genau das hat hier für mich wieder sehr gut geklappt. Ich konnte verstehen, warum diese Geschichte funktioniert und warum sie emotional so stark ist.

Laura Kneidl schreibt für mich so, dass Gefühle nicht nur behauptet werden, sondern wirklich ankommen. Genau das ist auch hier wieder der Fall. Die Geschichte ist nah an ihren Figuren, emotional und leicht zu hören, ohne dabei flach zu sein. Ich brauche bei so einer Geschichte keine übertriebene Dramatik, wenn die emotionale Ebene stimmt. Und das tut sie hier für mich auf jeden Fall. Gerade deshalb konnte mich auch dieser zweite Band wieder so sehr abholen.

Was das Hörerlebnis angeht, ist für mich vor allem wichtig, dass die Stimme zur Geschichte passt und mich nicht aus der Handlung rausbringt. Genau das ist hier für mich gegeben. 

Fazit

„Verliere mich. Nicht.“ ist für mich eine Fortsetzung, die emotional genau da weitermacht, wo der erste Band mich schon abgeholt hat. Ich habe Sage und Luca auch hier wieder unglaublich gern begleitet und mochte besonders, dass die Geschichte nicht einfach nur auf Drama setzt, sondern auf Gefühle, Entwicklung und diese spürbare Verbindung zwischen den Figuren.

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Wer „Berühre mich. Nicht.“ geliebt hat, wird an diesem Buch sowieso nicht vorbeikommen. Für mich funktioniert auch dieser Band wieder über starke Figuren, viel Gefühl und eine Geschichte, die mich von Anfang bis Ende mitgenommen hat. Und weil ich Band 2 genauso geliebt habe wie Band 1, gibt es von mir auch hier ganz klar 5 von 5 Sterne.

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