Rezension Girl Online on Tour
Werbung: Rezension - Girl Online on Tour (Zoe Sugg)
Bei dieser Ausgabe handelt es sich um Eigentum meiner Örtlichen Bibliothek.
- Von Zoe Sugg
- Verlag: cbj Verlag
- Erschienen: 2015
- Seitenzahl: 413
- Reihe: Band 2/3
- Format: Broschur
- ISBN: 978-3-570-17151-6
Nach dem süßen ersten Teil war ich gespannt, wie es für Penny und Noah weitergeht und Girl Online – On Tour hat mir wieder eine angenehme, leichte Lektüre für zwischendurch geboten. Auch wenn ich mich weiterhin nicht ganz zur eigentlichen Zielgruppe zähle, mochte ich das Setting rund um die Tour sehr gern und fand einige Themen sogar ernster und tiefgründiger als erwartet.
Penny durchlebt in diesem Band einige schwierige Momente. Besonders ihre Panikattacken und die Unsicherheit, die sie auf der Tour begleiten, haben mich berührt. Ich fand es glaubwürdig, wie sie versucht, mit ihren Ängsten umzugehen, obwohl das Leben an Noahs Seite alles andere als normal ist. Dass sie sich dabei immer wieder fragt, wer sie eigentlich selbst sein will und ob es reicht, einfach nur „Noahs Freundin“ zu sein - hat der Geschichte mehr Tiefe verliehen als im ersten Teil.
Noah bleibt natürlich charmant, aber auch nicht ohne Konflikte. Die Beziehung der beiden ist nicht immer einfach, was ich grundsätzlich gut fand – nur leider war mir der Verlauf oft zu vorhersehbar. Viele Wendungen konnte man schon erahnen und einige Nebencharaktere wirkten eher klischeehaft. Besonders schade fand ich, dass Pennys Familie, die ich im ersten Band so mochte, hier kaum eine Rolle spielte.
Trotzdem: Pennys Entwicklung hat mir gut gefallen. Sie wirkte auf mich reifer, nachdenklicher und ihre emotionale Reise war glaubwürdig erzählt. Elliots Geschichte fand ich zwar etwas überzeichnet, aber auch sie bringt nochmal das Thema Freundschaft und Selbstfindung auf eine eigene Weise ein.
Fazit:
Girl Online – On Tour ist eine süße Fortsetzung mit ernstem Unterton. Es geht um Ängste, Druck, Identität und natürlich um Liebe und Freundschaft. Auch wenn die Handlung stellenweise vorhersehbar und manche Figuren etwas blass bleiben, ist es eine lesenswerte Geschichte, besonders für jüngere Leserinnen. Für mich wieder ein solider 4-Sterne-Band mit einer schönen Botschaft.
KLAPPENTEXT ÖFFNEN
Penny ist überglücklich, endlich stimmt wieder alles zwischen Noah und ihr. Und es kommt noch besser: Sie können zwei ganze Wochen miteinander verbringen, denn Noah lädt sie ein, mit ihm auf Europatour zu gehen. Wie genial ist das denn? Doch was so faszinierend klingt, hat auch seine Schattenseiten. Es ist gar nicht so leicht, ständig als „die Freundin von Noah Flynn“ im Licht der Öffentlichkeit zu stehen. Noahs Terminplan ist vollgepackt bis obenhin, die Jungs aus der Band sind alles andere als freundlich zu ihr und sie bekommt E-Mails von eifersüchtigen Fans, die ihr Angst machen. Ist das wirklich der perfekte Sommer, auf den Penny sich so sehr gefreut hat? Ist die Liebe zu Noah stark genug, um das alles auszuhalten?

Nach dem süßen ersten Teil war ich gespannt, wie es für Penny und Noah weitergeht und Girl Online – On Tour hat mir wieder eine angenehme, leichte Lektüre für zwischendurch geboten. Auch wenn ich mich weiterhin nicht ganz zur eigentlichen Zielgruppe zähle, mochte ich das Setting rund um die Tour sehr gern und fand einige Themen sogar ernster und tiefgründiger als erwartet.
Penny durchlebt in diesem Band einige schwierige Momente. Besonders ihre Panikattacken und die Unsicherheit, die sie auf der Tour begleiten, haben mich berührt. Ich fand es glaubwürdig, wie sie versucht, mit ihren Ängsten umzugehen, obwohl das Leben an Noahs Seite alles andere als normal ist. Dass sie sich dabei immer wieder fragt, wer sie eigentlich selbst sein will und ob es reicht, einfach nur „Noahs Freundin“ zu sein - hat der Geschichte mehr Tiefe verliehen als im ersten Teil.
Noah bleibt natürlich charmant, aber auch nicht ohne Konflikte. Die Beziehung der beiden ist nicht immer einfach, was ich grundsätzlich gut fand – nur leider war mir der Verlauf oft zu vorhersehbar. Viele Wendungen konnte man schon erahnen und einige Nebencharaktere wirkten eher klischeehaft. Besonders schade fand ich, dass Pennys Familie, die ich im ersten Band so mochte, hier kaum eine Rolle spielte.
Trotzdem: Pennys Entwicklung hat mir gut gefallen. Sie wirkte auf mich reifer, nachdenklicher und ihre emotionale Reise war glaubwürdig erzählt. Elliots Geschichte fand ich zwar etwas überzeichnet, aber auch sie bringt nochmal das Thema Freundschaft und Selbstfindung auf eine eigene Weise ein.
Fazit:
Girl Online – On Tour ist eine süße Fortsetzung mit ernstem Unterton. Es geht um Ängste, Druck, Identität und natürlich um Liebe und Freundschaft. Auch wenn die Handlung stellenweise vorhersehbar und manche Figuren etwas blass bleiben, ist es eine lesenswerte Geschichte, besonders für jüngere Leserinnen. Für mich wieder ein solider 4-Sterne-Band mit einer schönen Botschaft.
Bewertung Girl Online on Tour: