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Cover

Fische, die auf Bäume klettern

Autor: Sebastian Fitzek

Verlag:
Verlagsgruppe Droemer Knaur
Format:
E-Book
Seiten:
256
Erschienen:
2019
4 min Lesezeit 6 Aufrufe
Bei dieser Ausgabe handelt es sich um ein Geschenk.
Klappentext anzeigen
Bestseller-Autor Sebastian Fitzek stellt sich in diesem Buch den existentiellen Fragen: Was zählt im Leben? Wie findet man sein Glück? Welche Lebensziele sind richtig? Was lernt man aus Niederlagen? Und wie geht man mit seinen Mitmenschen um?

In spannenden persönlichen Episoden erzählt er, was im Leben wichtig ist und wie ein glücklicher Lebensweg gelingen kann. Inspiriert wurde Sebastian Fitzek zu diesem Buch durch das Vatersein – und die Frage, was er seinen Kindern für das Leben mitgeben würde, wenn ihm nicht mehr viel Zeit bliebe. Und so ist „Fische, die auf Bäume klettern" ein sehr persönliches Vermächtnis eines Vaters an seine noch jungen Kinder, zugleich aber ein Buch für alle, die Halt suchen und sich der Werte, die ihnen wichtig sind, vergewissern möchten.

Sebastian Fitzeks erster Ratgeber begeistert mit spannenden Lebensweisheiten und persönlichen Einblicken!

Bei Sebastian Fitzek denke ich normalerweise zuerst an Psychothriller, an Spannung, an Abgründe und an diese ganz eigene Art, einen von der ersten Seite an festzuhalten. Gerade deshalb war ich neugierig, wie ein Buch von ihm auf mich wirken würde, das einmal in eine ganz andere Richtung geht. Fische, die auf Bäume klettern ist schließlich kein Thriller, sondern ein sehr persönliches Buch über das Leben, über Werte und über die Dinge, die am Ende wirklich zählen.

Mich hat vor allem gereizt, dass Fitzek auch hier offenbar nicht einfach trocken Ratschläge herunterbetet, sondern seine Gedanken in Geschichten und persönlichen Episoden verpackt. Und genau das ist für mich auch einer der großen Pluspunkte dieses Buches geworden. Denn selbst bei ernsteren und wichtigeren Themen bleibt seine Art zu erzählen angenehm lebendig und zugänglich.

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Inhalt & Stimmung

In diesem Buch geht es nicht um einen klassischen Handlungsverlauf, sondern eher um Gedanken, Erfahrungen und Lebensfragen. Sebastian Fitzek setzt sich damit auseinander, was im Leben wirklich wichtig ist, wie man mit Niederlagen umgeht, was Glück eigentlich bedeutet und woran man sich orientieren kann, wenn vieles unsicher oder schwierig wird. Das Ganze ist dabei sehr persönlich gehalten und wirkt an vielen Stellen wie ein ehrlicher Blick auf das, was ihm selbst wichtig geworden ist.

Gerade dadurch bekommt das Buch eine ganz andere Wirkung als ein typischer Ratgeber. Es fühlt sich nicht so an, als wolle einem hier jemand von oben herab erklären, wie das Leben funktioniert. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass Fitzek Gedanken teilt, die aus seinem eigenen Erleben heraus entstanden sind. Und genau das macht für mich einen großen Unterschied.

Was mir besonders gefallen hat, war die Stimmung des Buches. Trotz der oft großen und wichtigen Themen wirkt es nicht schwer oder belehrend. Es hat vielmehr etwas Nahbares, manchmal Nachdenkliches, aber eben auch etwas Leichtes. Ich mochte sehr, dass das Buch nicht trocken erzählt ist, sondern immer wieder mit einer gewissen Lockerheit daherkommt. Schon der Titel zeigt ja eigentlich ganz gut, dass hier nicht alles bierernst aufgezogen wird.

Für mich war das Buch deshalb eine schöne Mischung aus persönlichen Einblicken, Denkanstößen und einer Erzählweise, die mich gut durch die Seiten getragen hat. Es ist kein Buch, das man liest, um Spannung wie in einem Thriller zu bekommen, sondern eher eines, das man liest, um sich mit bestimmten Fragen und Gedanken auseinanderzusetzen – nur eben auf eine Weise, die trotzdem angenehm unterhaltsam bleibt.

Charaktere & Stil

Natürlich steht hier nicht eine erfundene Romanhandlung mit klassischen Figuren im Vordergrund, sondern vor allem Sebastian Fitzek selbst und seine Perspektive auf bestimmte Lebensfragen. Und genau deshalb lebt dieses Buch auch in erster Linie von seiner Art zu erzählen. Für mich zeigt sich hier sehr deutlich, dass ich nicht nur seine Thriller mag, sondern generell seine Art, Dinge zu vermitteln.

Er schreibt auch über wichtige Themen nicht trocken, steif oder distanziert, sondern mit einer Leichtigkeit, die vieles zugänglicher macht. Gerade das mochte ich sehr. Denn Bücher, die sich mit Lebensfragen beschäftigen, laufen für mich schnell Gefahr, entweder zu belehrend oder zu pathetisch zu werden. Hier hatte ich dieses Gefühl aber nicht. Stattdessen wirkte vieles angenehm menschlich und greifbar.

Besonders schön fand ich, dass immer wieder Humor mitschwingt. Nicht so, dass die ernsten Themen ins Lächerliche gezogen würden, sondern eher so, dass alles etwas natürlicher und weniger schwer wirkt. Für mich macht genau das einen riesigen Unterschied. Ich lese solche Bücher deutlich lieber, wenn sie nicht so klingen, als wollten sie mir mit erhobenem Zeigefinger etwas beibringen. Und genau das war hier zum Glück nicht der Fall.

Fitzeks Stil hat für mich auch abseits seiner Psychothriller sehr gut funktioniert. Vielleicht auf eine andere Weise, aber nicht weniger überzeugend. Gerade weil ich seine Erzählweise ohnehin mag, war es schön zu merken, dass diese Stärke nicht nur in spannenden, düsteren Stoffen funktioniert, sondern auch in einem sehr persönlichen, ruhigeren Buch. Das hat mir an Fische, die auf Bäume klettern wirklich gut gefallen.

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Fazit

Fische, die auf Bäume klettern ist für mich ein Buch, das vor allem durch seine Mischung aus persönlichen Gedanken, wichtigen Themen und einer angenehm lockeren Erzählweise überzeugt. Ich mochte sehr, dass Sebastian Fitzek auch hier seinem Stil treu bleibt und selbst ernste Inhalte nicht trocken oder schwerfällig wirken lässt.

Wer bei einem Ratgeber oder einem sehr persönlichen Buch schnell Sorge hat, dass es zu belehrend oder zu sachlich werden könnte, könnte hier positiv überrascht werden. Für mich war es genau diese Prise Humor und diese erzählerische Leichtigkeit, die das Buch besonders gemacht haben.

Natürlich ist das hier etwas ganz anderes als seine Psychothriller, aber gerade das fand ich spannend. Es zeigt eine andere Seite von ihm, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Für Leserinnen und Leser, die Fitzeks Art zu erzählen mögen und offen für ein persönlicheres, nachdenklicheres Buch sind, ist das hier auf jeden Fall einen Blick wert.

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